Getreidefreies Hundefutter

Getreidefreies Hundefutter

Moderne Hundehalter achten sehr genau darauf, was ihr Tier frisst. Futterhersteller haben daher bereits vor längerer Zeit begonnen, immer hochwertigeres Hundefutter zu produzieren. Alleinfuttermittel bieten dem Tier damit alles, was es täglich für ein gesundes und artgerechtes Leben benötigt. Dabei steht vor allem getreidefreies Hundefutter sehr hoch im Kurs. Das hat seine Berechtigung, denn Hundefutter ohne Getreide hat viele Vorteile.

Getreide ist ein günstiger Füllstoff

In den Anfängen der Futtermittelproduktion war Getreide eine beliebte Zutat. Im Gegensatz zum hochwertigen Fleisch war Getreide sehr kostengünstig und diente daher als Füllmaterial. Darüber hinaus erhielt das Trockenfutter durch den Zusatz von Getreide seine beliebte Form und Konsistenz. Heute wird mehr wert auf die Qualität und die Inhaltsstoffe von Hundefutter gelegt. Der Hund ist ein Fleischfresser und als solcher benötigt er kein Getreide, um gesund zu leben. Wölfe können Getreide kaum verdauen. Das Verdauungssystem unserer Haushunde hat sich zwar zwischenzeitlich deutlich verändert und kann Getreide verdauen, doch nicht jeder Hund verträgt es. Getreide kann zu schweren Verdauungsbeschwerden, Unverträglichkeiten und Allergien führen.

Allergien und Unverträglichkeiten

Unverträglichkeiten werden häufig durch das im Getreide enthaltene Gluten hervorgerufen. Sie werden zumeist vererbt. Einige Hunderassen wie etwa der Irish Setter sind besonders davon betroffen. Die Unverträglichkeiten äußern sich in schweren Verdauungsbeschwerden und können Entzündungen des Darmtraktes nach sich ziehen. In einem solchen Fall muss auf glutenhaltiges Getreide unbedingt verzichtet werden. Auch bei Allergien muss ein Leben lang auf das allergieauslösende Getreide verzichtet werden. Allergien können sich durch Verdauungsbeschwerden aber auch schwere Hautprobleme bemerkbar machen. Sie entstehen erst mit der Zeit und können dann abrupt auftreten. Getreidefreies Futter kann helfen Allergien zu vermeiden und ist für einen Hund mit einer Unverträglichkeit von großer Bedeutung.

Zu viele Kohlenhydrate sind ungesund

Getreide im Hundefutter liefert sehr viele Kohlenhydrate, die der Hund für seine täglichen Aktivitäten gar nicht benötigt. Werden die Kohlenhydrate nicht aufgebraucht, werden sie in Fett umgewandelt und vom Körper in Fettdepots gespeichert. Das führt mit der Zeit zu Übergewicht. Wie beim Menschen ist Übergewicht nicht nur ein optisches Problem. Es kann sehr viele unangenehme Folgen nach sich ziehen. Zu viel Gewicht schadet dem Knochenbau und den Gelenken. Der Hund atmet schwer und es kann zu Herz-Kreislauf-Erkrankungen kommen. Eine weitere Folgeerscheinung von Übergewicht kann Diabetes sein. Um Übergewicht möglichst zu vermeiden, ist es sinnvoll Hundefutter ohne Getreide zu füttern. Auch wenn der Hund bereits an zu viel Gewicht leidet, ist getreidefreies Hundefutter ideal, um abzuspecken.

Gesundes Obst und Gemüse anstatt von Getreide

Getreidefreies Hundefutter wird gerne mit Obst, Gemüse und Kräutern angereichert. Obst und Gemüse sind hervorragende Kohlenhydratlieferanten. Die Menge, die der Hund aus ihnen bezieht, reicht völlig aus um die täglichen Aktivitäten zu garantieren. Anders ist dies bei Arbeits-, Jagd- oder Leistungshunden. Sie benötigen deutlich mehr Kohlenhydrate. In diesen Fällen werden gerne Reis oder Kartoffeln zugesetzt, um die notwendige Aufnahme zu garantieren. Auch Zusätze wie Amaranth oder Tapioka sind sehr beliebte Kohlenhydratlieferanten, wie auch auf getreidefreieshundefutter.net nachzulesen ist.

In getreidefreiem Futter überwiegt Fleisch

In vielen Hundefuttersorten ist Getreide nicht nur Beilage, sondern der Hauptbestandteil. Das sorgt dafür, dass der Fleischanteil auf Dauer zu gering ist. Zu wenig Fleisch bedeutet aber zu wenig Eiweiß. Gerade einige Trockenfuttersorten sind so zusammengesetzt. Getreidefreies Hundefutter hat den Vorteil, dass hier der Fleischanteil überwiegt. Damit erhält der Hund täglich die Menge an Eiweiß, die er auch benötigt. Eiweißmangel ist für den Hund bedeutend schwerwiegender als ein Mangel an Kohlenhydraten. Er macht sich durch Wachstumsstörungen, Abgeschlagenheit und Hautprobleme bemerkbar. Kohlenhydrate dagegen können im Notfall vom Hundekörper selbst aus Eiweiß hergestellt werden. All diese Punkte sprechen somit eindeutig für Hundefutter ohne Getreide. Es ist für den Hund die gesündere Variante.



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